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Context 01.08.2017

Weniger Laserdrucker im 2. Quartal verkauft

Der Verkauf von der Laserdruckern ist im zweiten Quartal 2017 in den westeuropäischen Ländern weiter gesunken. Das ermittelte das Marktforschungsinstitut Context in London. Lediglich in zwei Ländern konnten mehr Geräte verkauft werden.

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Der Absatz von Laserdruckern in den westeuropäischen Ländern spiegelt im 2. Quartal 2017 die aktuelle Lage der Druckerindustrie wider: Gegenüber dem Vorjahr wurden fünf Prozent weniger Geräte verkauft. Hauptverantwortlich für den Rückgang sind die Single-Laserdrucker (SFPs).

Der Umsatz fiel in allen Kategorien mit Ausnahme bei Laser-Multifunktionsdruckern (MFPs): Der Verkauf dieser Geräte erhöhte sich im zweiten Quartal 2017 sogar um einen Prozentpunkt. Im Gegensatz dazu setzte sich der Absatz von Single-Laserdrucker weiter fort und sank um minus elf Prozent. Grund dafür sei nach Angaben von Context der Umstieg von Single-Funktions- auf Multifunktionsgeräte. Weiter haben die vielen Feiertage im April dieses Jahres für einen deutlich stärkeren Rückgang als sonst üblich gesorgt.

Allerdings ist der Absatz von High-Speed-Laserdruckern gestiegen, da die Kosten für Mono- und Farblaser-Geräte weiter sinken. Der durchschnittliche Verkaufspreis der Mono-Laserdrucker sank im Vergleichszeitraum um drei Prozent und liegt derzeit bei 163 Euro, während sich der Verkaufspreis von Farblasergeräten in Westeuropa bei 418 Euro ( minus 8 Prozent) bewegt. In den vergangenen zwei Jahren erhöhte sich der Absatz von Laserdruckern mit Mono-Geschwindigkeiten von über 21 Seiten pro Minute um zehn Prozentpunkte auf 66 Prozent, während der Umsatz mit über 10 Seiten pro Minute um elf Prozentpunkte auf 47 Prozent stieg.

„Die Distributoren in den meisten großen westeuropäischen Ländern haben im zweiten Quartal weniger Drucker verkauft”, sagte Zivile Brazdziunaite, Imaging Market Analystin bei Context. „Die Ausnahme bildeten dabei Großbritannien und Dänemark. Hier stieg der Absatz der Geräte im zweiten Quartal 2017 um acht Prozent, obwohl der Umsatz leicht zurückging. Der Brexit-Prozess macht die Situation im Vereinigten Königreich allerdings ungewiss, und der Anstieg der Inflation bremst die Verbraucherstimmung. In Dänemark konnten im gleichen Zeitraum drei Prozent mehr Geräte verkauft werden.“ In Deutschland verzeichnete das Institut einen Rückgang bei Laserdruckern in Höhe von minus drei Prozent.

HP führt den Markt mit einem Anteil von 41 Prozent an; Brother und Samsung folgen mit einem Anteil von 18 bzw. 16 Prozent. Brothers Laserdrucker-Umsatz stieg im Quartal um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr, aufgrund von höheren Absätze bei Low-End-Geräten in Verbrauchermärkten und im Online-Handel.

Die Zahlen im Detail:
Germany -3%
Italy -4%
UK +8%
Spain -2%
France -12%
Netherlands -7%
Switzerland -17%
Sweden -6%
Belgium -36%
Austria -11%
Portuga -18%
Denmark +3%
Finland -28%
Lithuania -16%
Norway -34%
Ireland -23%
Latvia -24%
Estonia -8%
Baltics -17%
Poland +/-0%

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