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Initiative Standort Deutschland 18.09.2009

Aufgeschlossen und positiv

Die Initiative Standort Deutschland ist eine Kampagne der Unternehmen Han, Ideal, Maul, Renz, Sigel und Veloflex. Wir haben Monika Dormann zu den aktuellen Entwicklungen befragt


 
h3.
!http://www.pbsreport.de/media/pictures/2009/10_09/s_28_bormann.jpg(Monika Dormann, Geschäftsführerin der Firma Veloflex, ist Sprecherin der Initiative Standort Deutschland.)!Gerade jetzt werden all die Punkte, die Sie sich bei der Gründung der Initiative auf die Fahne geschrieben haben, von der Wirtschaft und den Menschen angemahnt. Es scheint, als ob Sie genau den Nerv der Zeit getroffen haben. Beschreiben Sie uns kurz Ihr Anliegen?
Dormann: Die Initiative Standort Deutschland hat seit der Gründung im Jahr 2006 ihr Anliegen für den Erhalt des Produktionsstandortes in Deutschland über alle Mitgliedsfirmen immer wieder laut und leise zum Ausdruck gebracht. Dabei wurde von den mittelständischen Firmen, die sich alle im Famil ienbesitz befinden und nicht fremdbestimmt werden durch Investmentfirmen oder andere Anteilseigener, auch die Verantwortung für die Zukunft des Standortes mit unterstrichen.
Alle Unternehmen dieser Initiative, die sich überparteiisch und politisch unabhängig engagieren, bekennen sich zum Standort Deutschland durch ihre Investition in den Produktionsstandort, in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, durch das zur Verfügung stellen von Ausbildungsplätzen und letztlich auch durch die Zahlung von Steuern in Deutschland. Uns ist es wichtig, dass heute und in Zukunft die Wertschöpfungskette in Deutschland erhalten bleibt.
„Standort Deutschland – Verantwortung für die Zukunft”, so lautet der Slogan der Initiative. Wie fällt die Bilanz nach fast zweieinhalb Jahren aus?
Dormann: Die Bilanz fällt äußerst positiv aus. Ein sechstes Mitglied, die Firma Chr. Renz Bindegeräte konnte im letzten Jahr als neues Mitglied gewonnen werden. Handelsorganisationen sowie zahlreiche inhabergeführte Unternehmen konnten bei den verschiedenen Aktionen als Meinungsführer gewonnen werden. Die Botschaft der Arbeitsgemeinschaft konnte so mit Hilfe des Handels schnell und effektiv an den interessierten Konsumenten vermittelt werden.
Wie reagieren die Kunden inzwischen auf Produkte, die am „Standort Deutschland” produziert werden und wie haben Sie die Händler in die Aktion eingebunden?
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!http://www.pbsreport.de/media/pictures/2009/10_09/s_28.jpg!Dormann:* Der Kunde reagiert positiv und sehr aufgeschlossen und interessiert. Sicherlich achtet er gerade auch in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten auf den Einkaufspreis. Er präferiert jedoch bei einem Vergleich der Produkte die gute Qualität der Artikel, wenn der Preis auch angemessen ist. Der Kunde kauft Markenqualität mit einem Zusatznutzen und investiert seine Ausgaben auch in die eigene Zukunft.
Für den Fachhändler wurden Plakate und Infoflyer erstellt, die diese zur Information gerne aushängen und verteilen. Ein Produktkatalog Top-Angebote Ausgabe 2009/ 2010, der jetzt gerade als 32 Seiten starker Katalog erschienen ist, wurde auf Wunsch des Handels wieder neu überarbeitet und um mehr als zehn Produktseiten erweitert. Auf Hausmessen ist der Auftritt der Initiative genauso gerne gesehen wie bei Schaufensteraktionen.
Weshalb hat die Initiative in diesem Jahr noch ein weiteres Mitglied aufgenommen?
Dormann: Die Firma Chr. Renz aus Heubach wurde aufgenommen, damit die Initiative durch das größere, breitere Produktportfolio der Mitglieder noch interessanter für Händler und letztendlich für den Endverbraucher ist als bisher.
%{=COLOR: #003366}*Warum passt gerade das Unternehmen Renz in die Gruppe?* %
Dormann: Die Firma Chr. Renz wurde im Jahr 1908 gegründet. Sie befindet sich im Familienbesitz und ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und ein starker Partner mit seinem Angebot an Laminiergeräten für den Handel. Qualität und Know-how vom Feinsten aus Deutschland für den deutschen und internationalen Markt, das passt gut in und zur Initiative Standort Deutschland.
Welche weitere Kandidaten stehen noch auf der Liste?
Dormann: Das Anliegen der Initiative ist sicherlich auf ein Wachsen des Kreises der Mitglieder ausgelegt, doch wird dabei behutsam vorgegangen. Erst wenn die Integration des neuen Mitgliedes bei allen Marketingaktionen erfolgt ist, kann über eine weitere Aufnahme eines neuen Mitgliedes nachgedacht werden.
Welche Ziele verfolgen die sechs Unternehmen noch in diesem Jahr?
Dormann: Dieses Jahr ist es wichtig, dass auf der Domain www.standortdeutschland.org auch ein Produktkatalog der Mitgliedsfirmen integriert wird, damit dann den Konsumenten, denen ein Kauf von Artikeln, hergestellt am Standort Deutschland, wichtig ist, durch die Anbindung an den Commerce Connector eine Kaufoption auch online geboten werden kann. 09/09 gia www.standortdeutschland.org