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BBE-Expertenstudie 23.05.2013

Weckruf an die Branche: das Wohlfühlen wird zum Arbeitsmarktfaktor

Gut 2,5 Milliarden Euro gaben die Deutschen 2012 für Büromöbel aus. Damit investierten sie deutlich mehr in eine Branche, die im Krisenjahr 2009 um über 25 Prozent einbrach. Dennoch bleibt der Marktwert aus Vorkrisenzeiten (2,9 Milliarden Euro) in weiter Ferne.

Markt:Monitor Büromöbel 2013
Markt:Monitor Büromöbel 2013

Daran wird sich laut der neuen Studie „Markt:Monitor Büromöbel 2013” in den nächsten Jahren nichts ändern. Zumal der Büromöbelmarkt nicht mehr allein von der Konjunktur abhängt. Vielmehr wirft die Büroarbeit der Zukunft ihre Schatten voraus, wie die neue Kooperationsstudie von BBE Handelsberatung, München, und Marketmedia24, Köln, aufzeigt.

Entweder es läuft wie von selbst oder gar nicht: Die lange Zeit gültige Faustregel für den Büromöbelmarkt gilt nur noch bedingt. Zwar hängt die Branche weiterhin vor allem von stabilen wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen ab. Darüber hinaus vollzieht sich ein Paradigmenwechsel. Dieser betrifft immer weniger das „Ob” als vielmehr das „Was” auf dem Einkaufszettel von Büromöbelkäufern. Damit stehen mittelfristig traditionelle Branchenstrukturen zur Disposition, getrieben von Trends, die ihre Wurzeln bei weitem nicht nur in der Branche selbst haben, weiß Sebastian Deppe, Mitglied der Geschäftsleitung der BBE Handelsberatung, München.

Der Handelsverband Bürowirtschaft und Schreibwaren (HBS), Köln, schätzt sogar, dass seit 2009 erneut rund 100 Fachhändler vom Markt verschwunden sind. Eine Entwicklung, die noch nicht am Ende angekommen ist. Volker Wessels, der für Büroeinrichter zuständige Referent im HBS, hält es sogar für möglich, dass es in rund zehn Jahren vielleicht nur noch rund 100 „echte“ Bürofachhändler (von einst 900) geben wird, die größere Büroprojekte in eigener Regie abwickeln können. Zwar erwirtschafteten nach aktuellen Berechnungen von Marketmedia24 Bürofachhändler und -fachmärkte 2012 noch knapp 60 Prozent des Gesamtmarktvolumens, doch andere Wettbewerber holen noch langsam, aber kontinuierlich auf.

An dieser Entwicklung haben die Veränderungen in der Büroarbeit maßgeblichen Anteil. Zwar steht der Büroarbeitsplatz nach wie vor nicht in Frage, aber die Anforderungen an die Möbel ändern sich ebenso massiv wie völlig neue Möbel und Dienstleistungen die Büroeinrichtungssortimente verändern werden: hier großzügig modern, flexibel, kommunikativ, multimedial, projektorientiert und ständig in Bewegung, dort individuell, persönlich und vor allem wohnlich. Das macht den traditionell definierten Arbeitsplatz immer schwerer fassbar, die Herausforderungen an Hersteller und Distributoren gleichermaßen.

„Neue Kommunikationsformen und neu gestaltete Büroeinrichtungen sind zwei Seiten einer Medaille”, unterstreicht Hendrik Hund, Vorsitzender des bso (Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e.V.), Wiesbaden. Sein Verband ließ die Entwicklung der Büroarbeitsplätze erforschen und kam zu der überraschenden Erkenntnis, dass weit über 60 Prozent der befragten Unternehmen mit „angenehmem Büro-Ambiente“ um Arbeitskräfte werben. Die Gestaltung der Arbeitsplätze wird als Argument zur Gewinnung neuer Mitarbeiter sogar häufiger genutzt als deren Ausstattung mit IT und Kommunikationstools. Daraus ließe sich ein Weckruf für alle Arbeitgeber ableiten. Denn vor allem die nachwachsenden Generationen arbeiten dort, wo sie sich wohlfühlen. Das kann zu Hause genauso sein wie unterwegs, in Business Centern oder an so genannten non-territorialen Arbeitsplätzen wie auch in virtuellen Teams beziehungsweise in einer Projektwerkstatt.

Das Büro der Zukunft nimmt Formen an, während sich die Spielregeln am Markt verschärfen. So buhlen in Großstädten die Showrooms deutscher und internationaler Büromöbelanbieter um prestigeträchtige Großkunden. Allerdings muss das Geld für die entsprechenden Leuchtturm-Projekte anschließend in der Breite verdient werden. Aber hier wird mit zunehmend härteren Bandagen gekämpft. Steigende Kosten, die nicht an Kunden weitergegeben werden können, schmälern darüber hinaus die Rendite des Handels, unterstreicht Sebastian Deppe und verweist auf die Branchenzahlen der neuen Kooperationsstudie „Markt:Monitor Büromöbel 2013“.
Denn dieser liefert valide, mit Branchenexperten diskutierte Marktdaten, die ein klares Bild vom Gesamtmarkt, und den erfassten Warengruppen ergeben. Im Rückblick bis 2008 werden Gewinner und Verlierer in der aktuellen Studie absolut und prozentual beziffert. Darüber hinaus werden in einer mittelfristigen und darum zuverlässigen Zukunftsbetrachtung (bis 2014) die Marktchancen der Branchensortimente aufgezeigt. Und Chancen beinhalten die Marktmodelle von Marketmedia24 in der Tat: Nach einer Delle des Gesamtmarktes in 2013 zeichnen sich für das kommende Jahr positive Vorzeichen ab. Allerdings gilt das nicht für alle Sortimente gleichermaßen.

Die neue BBE-Studie „Markt:Monitor Büromöbel 2013“ ist zum Preis von 650,00 Euro zzgl. MwSt. in Kürze zu beziehen unter studien@marketmedia24.de, Stichwort: Büro 2013 oder sie steht zum direkten Download unter www.marktdaten24.com bereit.