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Didacta 2018 26.02.2018

Kick-off für die digitale Bildung

Als weltweit bedeutendste Bildungsmesse setzte die Didacta 2018 in Hannover ein starkes Zeichen für den Beginn einer neuen Bildungsinitiative. 840 Aussteller, davon 130 aus dem Ausland, stellten den mehr als 73000 Besucherinnen und Besuchern der didacta 2018 ihre neuen Konzepte für alle Stationen des lebenslangen Lernens vor.

Didacta 2018
Didacta 2018

Die wichtigsten Akteure des Bildungssektors tauschten sich in rund 1400 Foren, Workshops, Vorträgen und Seminaren in einem offenem Dialog aus, der deutlich von der Aufbruchstimmung in der Bildungsbranche geprägt war. Mit gut 6000 teilnehmenden Gästen erhöhte das Rahmenprogramm im Convention Center erneut seine Reichweite – einen großen Anteil an diesem Erfolg hat das Weiterbildungsangebot der Kita-Seminare, das ein deutliches Teilnehmerplus verzeichnen konnte.

Die Deutsche Messe, die gemeinsam mit dem Didacta Verband der Bildungswirtschaft e. V. und dem Verband Bildungsmedien e. V. als ideellen Trägern die Didacta 2018 organisierte, zog ein positives Fazit. „Unser optimiertes Ausstellungskonzept mit der neuen Platzierung der didacta auf dem Messegelände in Hannover ist sowohl von den Besuchern als auch den Ausstellern hervorragend angenommen worden. Wir erlebten eine ausgesprochen erfolgreiche didacta 2018, auf der alle Themen des lebenslangen Lernens unter einem Dach zu finden waren“, sagte Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG und verantwortlich für die Didacta 2018. „Mit mehr als 100 Ausstellern als zur Vorveranstaltung zeigte die Didacta in Hannover wegweisende Innovationen im Bildungssektor. Darüber hinaus ist die Didacta mit Ausstellern aus rund 50 Ländern noch internationaler geworden. Das große Interesse an der Didacta 2018 in Hannover macht deutlich, dass wir nicht nur als Veranstalter auf dem richtigen Weg sind, sondern Bildung – gewissermaßen als Rohstoff unserer Gesellschaft – ein Top-Thema ist, das die Menschen bewegt. Wir freuen uns, dass so viele Vertreter aus der lehrenden Praxis, aber auch aus der Politik sowie der Wirtschaft nach Hannover gekommen sind und wir gemeinsam mit unseren bewährten Partnern, dem Didacta Verband der Bildungswirtschaft e. V. und dem Verband Bildungsmedien e. V., zeigen konnten, dass der Bildungsgipfel im Flachland mehr denn je dafür steht, mit Weitsicht Schule zu machen.“

Zu den großen Themen der Didacta 2018 in Hannover gehörten die von der Digitalisierung geprägten Herausforderungen. Als Präsident des Didacta Verbandes der Bildungswirtschaft fasste Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis die Kernbotschaften der Didacta in Hannover zusammen: „Die Didacta 2018 sendet ein klares bildungspolitisches Signal: Die Zeit ist reif für tiefgreifende Veränderungen im deutschen Bildungssystem. Der digitale Wandel bietet die große Chance, Lehr- und Lernprozesse neu zu gestalten und die Lernräume zu erweitern – mit Gewinn für die Kinder und die Fach- und Lehrkräfte. Durch eine kreative Verbindung von analogen und digitalen Angeboten und Gedanken können die Pädagoginnen und Pädagogen selbst gesteuertes und kooperatives Lernen, problemlösendes und kreatives Verhalten stärken.“

Prof. Fthenakis machte deutlich, dass die aktuellen Herausforderungen im Bildungssektor nur mit einem breiten gesellschaftlichen Engagement erfolgreich angenommen werden können und skizziert, wie der Didacta Verband Lehrkräfte bei der Anpassung der Lernprozesse an aktuelle Erfordernisse begleitet: „Der Didacta Verband und die Bildungswirtschaft werden sie auf diesem Weg mit geeigneten Angeboten unterstützen. Wir werden auch nicht nachlassen, die nun notwendigen nächsten Schritte bei der Politik einzufordern: Der Ausbau der digitalen Infrastruktur, die Qualifizierung der Fach- und Lehrkräfte und vor allem die Entwicklung von pädagogisch-didaktischen Konzepten, die den Einsatz digitaler Technik erst rechtfertigen und zum Erfolg führen. Denn Technik allein bedingt keinen Lernfortschritt. Die didacta 2018 hat gezeigt: Es gibt zahlreiche vielversprechende Ansätze, die nun mit hohem Engagement aller Beteiligten aus Praxis, Wirtschaft und Politik weiterverfolgt werden müssen.“
www.didacta-hannover.de