• Stabilo Titelstory 4 2021

    Die aktuellen Schul- und Schreibtrends

    Stabilo präsentiert 2021 wieder eine ganze Palette neuer Produkte für Schüler, Jugendliche, junge Erwachsene und Kreative. mehr…

  • PBS Report Green Award 2022 - bis 15. Juli anmelden!

    PBS Report Green Award 2022 - bis 15. Juli anmelden!

    Die Zarbock Media GmbH & Co.KG mit der Zeitschrift PBS Report geht mit dem „PBS Report Green Award” in die 2. Runde. Jetzt anmelden! mehr…

GfK 28.05.2021

Konjunkturelle Aufbruchstimmung

Die Stimmung der Verbraucher zeigt im Mai mehr Licht als Schatten. Die Konjunkturerwartungen legen zu. Dagegen erleidet die Anschaffungsneigung nach drei Anstiegen in Folge moderate Einbußen. So prognostiziert die GfK für das Konsumklima für Juni 2021 einen Wert von -7,0 Punkten und damit 1,6 Punkte mehr als im Mai dieses Jahres (revidiert -8,6 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Mai 2021.

Die erfreuliche Nachricht ist, dass offenbar der Konjunkturoptimismus der Verbraucher zurückkehrt. Der Indikator Konjunkturerwartung steigt im Mai deutlich an. Nach einem Plus von knapp 34 Punkten springt er mit 41,1 Punkten auf den höchsten Wert seit mehr als drei Jahren. Im März 2018 wurden 42,8 Punkte gemessen.

Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte dazu: „Wir lassen die dritte Welle mehr und mehr hinter uns, die Inzidenzen sinken seit einigen Wochen signifikant. Und auch beim Impfen machen wir große Fortschritte. Als Folge daraus sind Öffnungen und eine Abkehr vom strengen Lockdown möglich. Dies beflügelt momentan in erster Linie den Konjunkturoptimismus und sorgt für konjunkturelle Aufbruchstimmung.“

Der sprunghafte Anstieg der Konjunkturaussichten nährt zudem die Hoffnungen, dass – mit Verzögerung – in der zweiten Jahreshälfte auch die Konsumstimmung mehr davon profitieren wird und sich der private Konsum erholen kann. Im Augenblick wird die deutsche Wirtschaft in erster Linie durch die positive Exportentwicklung, speziell im Waren- und Dienstleistungsverkehr mit China und den USA, gestützt.

Anschaffungsneigung nach drei Anstiegen mit Einbußen
Im Gegensatz zur Einkommenserwartung kann die Anschaffungsneigung offenbar nicht von dem stark gestiegenen Konjunkturoptimismus profitieren. Nach drei Anstiegen in Folge erleidet der Indikator wieder Einbußen. Er verliert 7,3 Zähler und weist nun zehn Punkte auf. Damit liegt er immer noch über seinem entsprechenden Vorjahreswert, und zwar um 4,5 Punkte.

Trotz der bislang vorgenommenen oder angekündigten Öffnungen und Lockerungen sind nach wie vor eine Reihe von Konsummöglichkeiten, vor allem in Dienstleistungsbereichen, nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Dies dürfte momentan eine spürbare Erholung der Anschaffungsneigung bremsen.

Dabei sind die Voraussetzungen für eine deutliche Erholung der Konsumstimmung gut. Durch die Lockdowns verfügen breite Teile der privaten Haushalte über beträchtliche finanzielle Rücklagen. Dies zeigt sich an der gestiegenen Sparquote der privaten Haushalte. Sie ist während der Pandemie auf etwa 16 Prozent gestiegen. 2019 lag sie noch zwischen 10 und 11 Prozent. Somit stehen für mögliche Nachholeffekte beträchtliche Mittel zur Verfügung.
www.gfk.com