Hamelin

Hamelin: Strategie nach der Integration

Die Integration von Pelikan und herlitz hat Hamelin strategisch gestärkt. Gleichzeitig zeigte sich, wie anspruchsvoll die Zusammenführung internationaler Marken sein kann. Mehr im Interview ... mehr…

Krise ist das neue Normal

Krise ist das neue Normal

Die Konsumlaune bleibt fragil, Plattformen aus Fernost setzen neue Preisanker. Dr. Kai Hudetz vom IFH Köln erklärt, warum 2026 kein Übergangsjahr wird, sondern ein Stresstest für den Handel. mehr…

UMP 3-4 2026

Haftnotizen von der Rolle

Mit den UPM Notes zeigt UPM, wie sich dieses klassische Produkt durch neue Materialien, recyclingfähige Verpackungen und innovative Formate nachhaltiger und funktionaler weiterentwickeln lässt. mehr…

Iden 10.02.2015

"WWF-Vorwürfe sind falsch"

Iden reagiert mit einer Stellungnahme auf einen Bericht in der Wirtschaftswoche und eine Presseerklärung des WWF. Der WWF behauptet nach diesen Berichten, Iden habe eine Geschenktüte mit Tropenholzbestandteilen illegal vertrieben. Zudem hätte Iden sich nicht ausreichend für die legale Herkunft der verwendeten Hölzer interessiert und sogar gegenüber dem WWF fälschlicherweise behauptet, das Produkt sei FSC-zertifiziert. All diese Angaben seien nach Ansicht von Iden falsch.

Iden
Iden

“Vielmehr hat uns die Institution for Paper Science and Technology in Darmstadt nach einer Untersuchung bestätigt, dass das vom WWF genannte Produkt kein Tropenholz enthält. Die genaue und rechtmäßige Herkunft des Holzes wurde von uns auch vor dem Import sorgfältig geprüft. Der Hersteller hat die legale Herkunft des in dem Artikel verwendeten Holzes ausdrücklich bestätigt. Der Hersteller seinerseits hat eine FSC-Zertifizierung und ist zuverlässig. Wir hatten und haben keinen Anlass, an der Zuverlässigkeit des Unternehmens zu zweifeln, zumal der WWF uns bislang seinen Recherchebericht gar nicht zur Prüfung übersandt hat. Die oben genannte spätere Untersuchung des Instituts bestätigt die Richtigkeit der Herstellerangaben”, heißt es in der Iden-Erklärung.

Ebenso habe Iden nicht zu Unrecht gegenüber dem WWF eine FSC-Zertifizierung des Produkts behauptet. Der WWF habe das Berliner Unternehmen vielmehr zu dem Vorwurf gar nicht angehört. Auf der Tüte befindet sich nach Angaben von Iden auch kein Zertifizierungs-Kennzeichen. Gleichwohl sei das Produkt – auch ohne Zertifizierung – rechtmäßig in den Verkehr gebracht worden.

Der beschriebene Artikel sei zudem nicht mehr im Sortiment und wurde im Oktober 2013 in einer vergleichsweise geringen Stückzahl eingeführt. Der Kauf habe ein halbes Jahr vorher stattgefunden, zu einem Zeitpunkt, als die EU-Holzhandelsverordnung gerade etabliert worden sei.

“So sehr wir die Arbeit des Umweltverbandes schätzen, so fragwürdig erscheint uns dennoch die gewählte einseitige Vorgehensweise, die – ohne dass wir eine Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen haben – zu einer in der Sache unberechtigten Vorverurteilung geführt hat.” – stellt Iden in seiner Stellungnahme fest.

Weiter heißt es: “Um Problemen bei der Wahrnehmung unserer Produkte in der Öffentlichkeit vorzubeugen, haben wir – soweit möglich – auf FSC-Qualität umgestellt. Zudem wurde ein System etabliert, das Zulieferer verpflichtet, Herkunftsnachweise zu unterzeichnen und sich durch externe Zertifizierer kontrollieren zu lassen. Zur Nachhaltigkeit der Zertifizierung der Chain of Custody für Holzprodukte tragen ebenso die FSC-Audits der GFA (Zertifizierungsunternehmen) bei, die regelmäßig durchgeführt werden.”

In jedem Fall sei Iden sensibilisiert und unternehme alles, um sicherzustellen, dass die Produkte in Übereinstimmung mit nationalen und europäischen Rechtsvorschriften gefertigt werden. Die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern werde für die Unternehmensgruppe Iden auch weiterhin eine zentrale Rolle einnehmen.
www.idena.de