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Maul 30.06.2017

Investition in Fertigungsstandort Deutschland

Mit einem Investitionsvolumen von geplanten 900.000 Euro modernisiert Maul den Bereich Kunststoff-Fertigung. Eine neue Spritzgussmaschine ist bereits im Werk Kirchen installiert und in der Anlaufphase, eine weitere Maschine ist für Jahresende in Planung. Damit bringt das Bad Königer Familienunternehmen, das aus Überzeugung am Standort Deutschland produziert, seine Fertigungstechnik auf den neuesten Stand.

Spritzgussmaschine Maul
Spritzgussmaschine Maul

Die Vorteile sind überzeugend: Eine Energieeinsparung von bis zu 45 Prozent ist mit den neuen Maschinen möglich. Deshalb wird das Projekt auch von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie dem Land Rheinland Pfalz gefördert.

Zudem sind die vollelektrischen Präzisionsmaschinen, die jeweils mit einem Industrieroboter verbunden sind, auf Genauigkeit ausgerichtet. Um bis zu 35 Prozent schnellere Rüstzeiten sind möglich, die körperliche Belastung der Einrichter wird erheblich reduziert. Damit kann das Unternehmen auch mit dem Wettbewerb aus Fernost konkurrieren.

MAUL bekennt sich mit dieser Investition konsequent zum Fertigungsstandort Deutschland. „Die Überzeugung vom Standort Deutschland zeigt sich schon in unserer Firmengeschichte,“ erläutert Stefan Scharmann, geschäftsführender Gesellschafter von MAUL. Er führt fort: “Seit 1912 fertigen wir als mittelständisches Familienunternehmen in Deutschland. Die Verantwortung für die Mitarbeiter war dabei schon immer ein zentrales Element. Das bleibt auch in Zukunft so, weil wir die Wertschöpfungskette im eigenen Land behalten.“

www.maul.de