Lyreco

Lyreco: Mehr als Bürobedarf —Beschaffung neu gedacht

Zum 100-jährigen Bestehen positioniert sich Lyreco in Österreich als Partner für eine Arbeitswelt, die von Kostendruck, Nachhaltigkeit und neuen Anforderungen geprägt ist. mehr…

Brother

Brother: Neue Spot Cooler für Profianwendungen

Der Bedarf an flexiblen Kühllösungen für Arbeitsplätze wächst. Brother erweitert sein Portfolio um zwei mobile PureDrive Spot Cooler für Industrie, Gewerbe und Handel. mehr…

Maik Fischer, Director Orgatec

„Das Büro muss heute mehr sein als ein Ort zum Arbeiten“

Maik Fischer, Director Orgatec, spricht über Markttrends, neue Geschäftsfelder und die Zukunft der internationalen Leitmesse für Workspace und Contract Solutions. mehr…

Biuromax

Biuromax: Tonerkompetenz für den deutschen Markt

Mit kompatiblen Tonerkartuschen, technischer Beratung und kurzen Lieferwegen richtet sich Biuromax an den Fachhandel. Der polnische Anbieter bringt mehr als 35 Jahre Erfahrung mit. mehr…

Handelsverband Wohnen und Büro (HWB) 18.03.2021

Endlosschleife Lockdown konterkariert Öffnungsperspektive

Die flächendeckende Öffnung des Handels und die Erhöhung des Impftempos müssen bei den Bund-Länder-Gesprächen höchste Priorität haben. Reine Inzidenzwerte sind kein allgemeiner Maßstab, sondern können allenfalls nur ein Richtwert von vielen weiteren Indikatoren sein. Christian Haeser, Geschäftsführer des HWB warnt vor den Folgen eines erneuten Lockdowns.

HWB
HWB

Seit Anfang März existiert die Öffnungsperspektive der Bund-Länder-Gespräche für den stationären Einzelhandel. Der Non-Food-Sektor im Einzelhandel durfte aufgrund der vorgegebenen Inzidenzzahl unter 50 mit Zugangsbeschränkungen öffnen und bei Werten zwischen 50 und 100 das Instrument Click & Meet nutzen.

Ohne die Einführung von Schnelltests und dem schleppenden Impftempo war absehbar, dass eine dritte Welle unmittelbar vor der Tür steht. Eine regionale und überregionale Überschreitung der „magischen 100“ ist eine Frage der Zeit gewesen. Der Einsatz der Notfallbremse steht nun kurz bevor. Dies kann zu erneuten Geschäftsschließungen führen, die Gefahr eines erneuten Lockdowns ist mehr als real.
Starr vorgegebene Inzidenzwerte, die in den Bund-Länder-Gesprächen neu verhandelt werden, berücksichtigen zu wenig die bewährten und weiterentwickelten Schutz- und Hygienekonzepte des Handels. Reine Inzidenzwerte sind kein allgemeiner Maßstab, sondern können allenfalls nur ein Richtwert von vielen weiteren Indikatoren sein. Der Stufenplan des RKI von Februar 2021 zeigt, dass im Einzelhandel das Infektionsrisiko mit der Stufe „niedrig“ zu bewerten ist.

Wenn die starre Notbremse bundesweit greift, und es zu einem erneuten Lockdown kommt, ist mit größten wirtschaftlichen Folgeschäden zu rechnen. Die Pandemie dauert so lange an, bis ein Großteil der Bevölkerung durchgeimpft ist. Der Handelsverband Wohnen und Büro e.V. (HWB) fordert eine flächendeckende Öffnung des Non-Food-Handels.
„Händler-Existenzen sind in Gefahr! Die Mehrheit der Fachhändler sind Kleinstunternehmen mit einer Beschäftigung von weniger als zehn Arbeitnehmern. Sie sind das Rückgrat des Mittelstandes“, warnt Christian Haeser, Geschäftsführer des HWB.

„Es kann nicht sein, dass das ohnehin extrem langsame Impf- und Schnelltesttempo zur Auslösung der Notbremse führt und es erneut zur Schließung des Fachhandels kommt. Der Einzelhandel kann sich dieses Tempo mit angezogener Handbremse nicht mehr leisten und muss auch bei höheren Inzidenzwerten geöffnet bleiben. Wir können nicht alle paar Wochen in einen harten Lockdown zurückkehren“, sagt Haeser abschließend.
www.hwb.online