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Hamelin: Strategie nach der Integration

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Handelskongress Deutschland 15.11.2023

HDE-Präsident von Preen fordert verlässlichere Politik

Beim Besuch der Parteivorsitzenden der CDU, Friedrich Merz, und von Bündnis 90/Die Grünen, Omid Nouripour, im Rahmen des Handelskongresses Deutschland in Berlin, stellte der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE) Dr. Alexander v. Preen insbesondere Forderungen nach moderner Infrastruktur, nach verlässlichen politischen Rahmenbedingungen und nach mehr Mut und Vertrauen zu Freiheit und Unternehmertum in den Fokus.

Alexander von Preen, HDE-Präsident und CEO Intersport Deutschland eG
Alexander von Preen, HDE-Präsident und CEO Intersport Deutschland eG© Foto: INTERSPORT Deutschland eG

Der HDE-Präsident betonte, wie wichtig eine leistungsfähige Infrastruktur für den Einzelhandel ist: „Bei Transportwegen, Stromtrassen und auch digitaler Infrastruktur hinken wir weit hinterher. Hier brauchen wir unbedingt Investitionen. Nur dann kann der Handel ein breites Portfolio hochwertiger Waren und Dienstleistungen anbieten – und etwa auch die Innenstädte als Wirtschaftszentren und lebendige Orte der Begegnung und des sozialen Miteinanders erhalten.“

Als entscheidend für eine positive Entwicklung der Wirtschaft und des Einzelhandels benannte von Preen zudem wesentliche Voraussetzungen aus HDE-Sicht: „Investitionen brauchen Verlässlichkeit. Politik muss deshalb gute Rahmenbedingungen schaffen, mit denen wir langfristig planen können.“ Ansonsten seien die laufenden Transformationen in den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und Digitalisierung für die Branche kaum umsetzbar. Der Handel brauche sichere Leitplanken, die Wachstum, Investitionen und Innovation fördern. Dabei geht es dem HDE zufolge insbesondere auch um bezahlbare Energiepreise.

Als Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften sieht der HDE-Präsident eine Kultur der Freiheit und des Vertrauens zwischen Politik und Wirtschaft: „Mehr Regulierungen und weniger Freiheit drücken im Kern ein Misstrauen gegenüber der Wirtschaft und dem freien Unternehmertum aus – das ist ein Irrweg.“ Statt über staatliche Eingriffe für vermeintlich fairere Bedingungen zu sorgen wie bei der GWB-Novelle im Sommer, müsse sich auch in der Politik wieder die Erkenntnis durchsetzen, dass die Wettbewerbsfreiheit und flexible Regeln zu effizienten Ergebnissen führten und am Ende allen zugutekämen.
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