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Saueracker 23.11.2023

Fürther Ladengeschäft schließt nach fast einem Jahrhundert seine Pforten

Eine Ära geht zu Ende: Das in Nürnberg ansässige, traditionsreiche Unternehmen Saueracker wird seinen Laden in Fürth am 23. Dezember 2023 schließen. Fast 95 Jahre nach der Gründung im Jahr 1929 endet damit eine lange Geschichte des direkten Kundenkontakts über die Ladentheke. Aktuell findet ein Abschiedsverkauf statt, bei dem die Kunden von einem Nachlass von 40 Prozent profitieren können.

© Foto: Saueracker

Saueracker, bekannt für sein umfassendes Sortiment an Schul-, Künstler- und Bürobedarf sowie exklusiven Schreibgeräten und stilvollen Büro- und Wohnaccessoires, sieht sich gezwungen, neue Wege zu gehen. Birgit Holzmann, die Geschäftsführerin des Unternehmens, äußerte gegenüber inFranken.de ihre tiefe Verbundenheit mit dem Laden, betont jedoch, dass die Schließung nicht auf mangelnde Umsätze zurückzuführen sei, sondern auf eine tiefgreifende Strukturveränderung innerhalb des Unternehmens.

Die Saueracker GmbH & Co. KG generiert jährlich einen Umsatz von 13 Millionen Euro, wobei der Großteil dieser Einnahmen aus dem Business-to-Business-Bereich stammt. Dieser Sektor hat mit dem traditionellen Einzelhandel wenig gemeinsam und orientiert sich stark an digitalen Lösungen und dem Online-Handel. “Unsere Kunden haben sich verändert, also müssen auch wir uns verändern”, erklärte Holzmann, die den Wandel im Handel als eine natürliche Entwicklung betrachtet.

Die Schließung des Einzelhandelsgeschäfts soll es Saueracker ermöglichen, Ressourcen für den zukunftsfähigeren und lukrativeren Geschäftsbereich freizusetzen. Über die künftige Nutzung der Ladenfläche ist bislang noch nichts bekannt. Die Schließung von Saueracker folgt dem Trend anderer Fürther Traditionsgeschäfte wie Staudt’s, die ebenfalls ihre Türen schlossen, da Kunden zunehmend online einkaufen.
www.saueracker.de