Europäischer Verband Lifestyle e. V. 30.01.2026

Messen bleiben das Herz des Handels

Der Europäische Verband Lifestyle e. V. zieht nach den ersten Messen des Jahres 2026 eine positive Bilanz. TrendSet, Nordstil und Maison & Objet unterstreichen die Relevanz persönlicher Begegnungen. Nun rücken Ambiente und Christmasworld in Frankfurt in den Fokus.

Heike Tscherwinka, Geschäftsführerin EVL, und Lars Adler, EVL-Vorstand.
Heike Tscherwinka, Geschäftsführerin EVL, und Lars Adler, EVL-Vorstand.

Die Mitglieder des Europäischen Verbands Lifestyle e. V. (EVL) haben die ersten Konsumgütermessen des Jahres 2026 erfolgreich abgeschlossen. Die TrendSet in München, die Nordstil in Hamburg sowie die Maison & Objet in Paris haben erneut gezeigt, warum Messen in der Konsumgüterbranche eine zentrale Rolle spielen. Produkte müssen gesehen, erlebt und emotional erfasst werden. Genau dieser unmittelbare Austausch zwischen Industrie und Handel lässt sich digital nicht ersetzen.

Der Blick richtet sich nun nach Frankfurt. Vom 6. bis 10. Februar präsentieren sich zahlreiche EVL-Mitgliedsunternehmen auf der Ambiente und der Christmasworld. Beide Leitmessen stehen exemplarisch für die internationale Bedeutung des Messeplatzes Frankfurt. Bereits im Februar 2025 bestätigte das Messetrio aus Ambiente, Christmasworld und Creativeworld mit 4.660 Ausstellern und rund 148.000 Besucherinnen und Besuchern aus über 170 Nationen seine Rolle als weltweit führende Plattform für Konsumgüter.

Der EVL erinnert in diesem Zusammenhang auch an die historischen Wurzeln des Handels. Messen waren bereits im Hochmittelalter Orte des wirtschaftlichen Austauschs. Nach dem Gottesdienst trafen sich Menschen vor der Kirche, Händler boten ihre Waren an, Geschäfte wurden angebahnt. Dieses Prinzip gilt bis heute. Moderne Messeformate bringen Produkte, Ideen und Menschen aus aller Welt zusammen und schaffen Orientierung und Verlässlichkeit, gerade in wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Zeiten.

Die positive Resonanz der bisherigen Veranstaltungen wertet der Verband als wichtiges Signal für das Konsumgüterjahr 2026. Zwar ist die Konsumzurückhaltung spürbar, viele Verbraucher investieren zurückhaltender und sparen stärker als in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig bleibt der Wunsch nach Lebensqualität, Individualität und einem ansprechenden Zuhause bestehen. Gerade in unsicheren Zeiten wächst das Bedürfnis nach Produkten, die Freude bereiten und Emotionen auslösen.

Auch der Blick auf die kommenden Monate ist geprägt von Zuversicht. Neben der TrendSet und der Nordstil steht mit der Cadeaux in Leipzig vom 28. Februar bis 2. März eine weitere wichtige Plattform auf dem Messekalender. Im Fokus vieler EVL-Mitglieder stehen dabei frühzeitige Orderentscheidungen, Trendinformationen für 2026 sowie der Ausbau internationaler Geschäftsbeziehungen. Insbesondere das Exportgeschäft gewinnt weiter an Bedeutung.

EVL-Geschäftsführerin Heike Tscherwinka betont: „Messen sind Orte des direkten Austauschs, an denen Beziehungen wachsen und Geschäfte ihren Anfang nehmen. Genau diese persönliche Dynamik macht sie auch im digitalen Zeitalter zu einem der wirksamsten Instrumente im B2B- und B2C-Marketing und wir laden alle Einzelhandelssparten dazu ein, sich in Frankfurt von dem Live-Erlebnis zu überzeugen.“

Auch EVL-Vorstand Lars Adler, Geschäftsführer von Hoff Interieur, unterstreicht die Bedeutung der Präsenzveranstaltungen: „Nichts ersetzt das persönliche Gespräch und das unmittelbare Erleben. Auf Messen entstehen Vertrauen, echte Nähe und schnelle Entscheidungen – das ist durch nichts zu substituieren.“

Mit der starken Messepräsenz seiner Mitglieder leistet der Europäische Verband Lifestyle e. V. nach eigener Einschätzung einen wesentlichen Beitrag dazu, dass Fachmessen ihre Funktion als zentrale Order-, Trend- und Inspirationsplattformen für den Einzelhandel behalten.
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