Sedus 15.04.2026
Neuer Wiener Ort für hybride Arbeit
Sedus hat in Wien einen neuen Showroom in der ehemaligen Gaszählerfabrik eröffnet. Auf 440 Quadratmetern zeigt die Marke im historischen Loft, wie hybride Arbeitswelten zwischen Fokus, Gastlichkeit und Begegnung räumlich funktionieren können.

Mit dem neuen Standort in der ehemaligen Gaszählerfabrik in der Felberstraße 80 stärkt Sedus seine Präsenz in Wien gezielt in einem Umfeld, das von Kreativwirtschaft, Architektur und neuen Arbeitsformen geprägt ist. Die neue Präsenzfläche umfasst rund 440 Quadratmeter und übersetzt das hybride Arbeitsplatzkonzept des Unternehmens in ein räumlich erlebbares Loft-Setting mit industrieller Geschichte.
Die Wahl des Standorts ist programmatisch. Die ehemalige Gaszählerfabrik bringt mit ihrer Backsteinarchitektur, großzügigen Raumhöhe und offenen Struktur genau jene räumlichen Qualitäten mit, die moderne Arbeitswelten heute benötigen. Statt klassischer Produktpräsentation setzt Sedus auf ein Szenario, das Nutzung, Atmosphäre und soziale Dynamik in den Mittelpunkt stellt.
Peter Sablatnig, Managing Director Sedus Österreich, beschreibt den Anspruch hinter dem Projekt klar. „Wir haben uns bei der Suche nach passenden Räumlichkeiten bewusst Zeit gelassen, denn wir wollten mit unserer neuen Präsenzfläche in Wien keine Kompromisse eingehen. In unserem neuen Showroom ist eine Umgebung entstanden, die unterschiedliche Arbeitsformen harmonisch verbindet und den Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt. Es ist ein Ort, der Gemeinschaft stärkt und Menschen wieder miteinander verbindet.“
Zum räumlichen Zentrum wurde ein bewusst inszeniertes Work Café entwickelt. Mit der se:café bar schafft Sedus einen sozialen Ankerpunkt, an dem informelle Begegnung, spontane Abstimmung und Gastlichkeit zusammenlaufen. Der Bereich ist nicht als Add-on gedacht, sondern als integraler Bestandteil moderner Bürokultur.
Sablatnig formuliert den Gedanken dahinter präzise. „Die Bar ist für uns ein soziales Instrument, das Begegnung und Austausch ermöglicht. In einer Zeit, in der Arbeitswelten fließender werden braucht es genau solche Orte. Deshalb finden unsere Kunden und Gäste gleich zwei dieser zentralen Treffpunkte im Showroom.“
Über das Work Café hinaus gliedert sich die Fläche in unterschiedliche Arbeits- und Aufenthaltszonen. Wohnlich anmutende Bereiche mit dem Sofaprogramm se:living sowie den Loungemöbeln se:cove und se:lounge adressieren informellen Austausch und Community-Momente. Hinzu kommen Gemeinschaftsarbeitsflächen mit dem se:café team table, ein Executive-Bereich mit hochwertigem Arbeitsplatz und Besprechungsraum sowie klassische Einzelarbeitsplätze für konzentrierte Aufgaben.
Besonderes Augenmerk lag auf der Balance zwischen Offenheit und Rückzug. Die offene Loftstruktur bleibt erhalten, wird jedoch durch akustisch und visuell wirksame Elemente so gegliedert, dass unterschiedliche Nutzungen parallel möglich sind.
„Uns war wichtig, die offene Raumstruktur zu erhalten und gleichzeitig Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten zu schaffen. Mit Lösungen wie se:hive entstehen klar definierte Zonen für Ruhe und Fokus, ohne den Raum zu schließen“, erklärt Sablatnig.
Zusätzliche Tiefe erhält das Konzept durch Lichtinszenierung und begrünte Raumteiler, die Orientierung schaffen und gleichzeitig die wohnliche Anmutung des Showrooms verstärken. Gerade für New Work Styles-Leser ist dieser Standort ein anschauliches Beispiel dafür, wie Hospitality, Arbeitsplatzqualität und räumliche Dramaturgie zusammenfinden.
Auch die Lage im 15. Wiener Bezirk ist bewusst gewählt. Das Quartier gilt als dynamisches Szeneviertel mit hoher Dichte an Kreativen, Designern und Architekturbüros. Die Nähe zu diesen Zielgruppen stärkt die Relevanz des Standorts als Dialogfläche für neue Bürokonzepte.
„Der 15. Bezirk ist ein aufstrebendes Viertel, in dem sich Kreative, Designer und Architekten ansiedeln – eine ideale Umgebung für uns als Marke. Die ehemalige Gaszählerfabrik mit schöner Backsteinfassade ist für uns ein Architekturjuwel und wir freuen uns, dass wir hier unser neues Zuhause gefunden haben“, sagt Sablatnig.
Damit zeigt Sedus in Wien sehr konkret, wie moderne Arbeitsumgebungen heute gestaltet werden können. Nicht als Entweder-oder zwischen Konzentration und Kollaboration, sondern als präzise komponierte Raumlandschaft, die beides zulässt und damit eine der zentralen Herausforderungen hybrider Büros adressiert.
sedus.com

