Ingo Dewitz, Vorstand Büroring eG: Umbau unter Druck

Umbau unter Druck

Vorstand Ingo Dewitz erklärt die wirtschaftlichen Hintergründe, die Konsequenzen der Neuausrichtung und wie sich der Büroring künftig als Plattform und Dienstleister positionieren will. mehr…

Häfft-Verlag

Erfolgreicher Schulstart mit Verkaufs-Displays

Mit Verkaufs-Displays und klarer Warenstruktur unterstützt der Häfft-Verlag den Fachhandel. Auffällige Topper und übersichtliche Zweitplatzierungen sollen Bestseller und Neuheiten sichtbar machen. mehr…

Utax

UTAX: IT-Sicherheit beim Drucken und Scannen

Drucker und MFP sind oft blinde Flecken der IT-Sicherheit, obwohl sie sensible Daten verarbeiten; mit NIS-2 wächst der Druck, weshalb UTAX seine Systeme ab Werk umfassend absichert und erweitert. mehr…

Einzelhandel 23.11.2009

Energiekennzeichnung für Elektrogeräte – Alles bleibt beim Alten

Am 17. November haben Vertreter des Ministerrats und des Europäischen Parlaments im Rahmen des sogenannten Trilogs politische Einigungen zur Energiekennzeichnungsrichtlinie erreicht.

Nach monatelangen Diskussionen über die Neugestaltung des Energiekennzeichens für Elektrogeräte soll nun weitgehend Alles beim Alten bleiben. Somit wird auch weiterhin eine geschlossene Buchstabenskala die energieeffizientesten Produkte mit A und die uneffizientesten mit G ausweisen. Für besonders effiziente Geräte soll es auch weiterhin die Möglichkeit zur Schaffung der Kategorien A+ und A++ geben, hinzu kommen soll nun offenbar sogar ein A+++. Dabei soll jedoch die Spreizung der Skala auf 7 Werte beschränkt werden. Für verschiedene Produktkategorien können somit künftig verschiedene Skalen gelten, und zwar: entweder, A bis G, A + bis F, A ++ bis E oder A +++ bis D.
Eigentlich sollte das Label erneuert werden, weil das geschlossene Labelsystem Opfer der schnellen technischen Entwicklung wurde: Bei manchen Gerätekategorien häufen sich praktisch alle Produkte in den obersten Kategorien, so dass die Aussagekraft des Labels infrage gestellt ist. Da laufende Anpassungen der Skala an den technischen Fortschritt wiederum mit erheblichem wirtschaftsseitigen Aufwand (z. B. Umlabeln) und ggf. Verbraucherverwirrung einhergehen, unterstützte der HDE den Ansatz, ein nach oben offenes Labelsystem einzuführen.
Das Umlabeln von Produkten bei Verschiebungen der Kategoriewerte ist noch nicht abschließend entschieden. Dabei kann für den Handel erheblicher Aufwand entstehen. Insgesamt ist die Entscheidung nicht optimal, weil die Klarheit für den Verbraucher dabei auf der Strecke geblieben ist.