Maik Fischer, Director Orgatec

„Das Büro muss heute mehr sein als ein Ort zum Arbeiten“

Maik Fischer, Director Orgatec, spricht über Markttrends, neue Geschäftsfelder und die Zukunft der internationalen Leitmesse für Workspace und Contract Solutions. mehr…

Lyreco

Lyreco: Mehr als Bürobedarf —Beschaffung neu gedacht

Zum 100-jährigen Bestehen positioniert sich Lyreco in Österreich als Partner für eine Arbeitswelt, die von Kostendruck, Nachhaltigkeit und neuen Anforderungen geprägt ist. mehr…

Biuromax

Biuromax: Tonerkompetenz für den deutschen Markt

Mit kompatiblen Tonerkartuschen, technischer Beratung und kurzen Lieferwegen richtet sich Biuromax an den Fachhandel. Der polnische Anbieter bringt mehr als 35 Jahre Erfahrung mit. mehr…

Brother

Brother: Neue Spot Cooler für Profianwendungen

Der Bedarf an flexiblen Kühllösungen für Arbeitsplätze wächst. Brother erweitert sein Portfolio um zwei mobile PureDrive Spot Cooler für Industrie, Gewerbe und Handel. mehr…

Marktstudie 28.06.2010

Lederwarenvertrieb dominieren Warenhäuser und Fachhandel

Der deutsche Markt für Lederwaren und Accessoires umfasste 2009 ein Volumen von rund 2,65 Milliarden Euro. Damit hat die Branche entgegen dem allgemeinen Trend im Handel ein Plus von fast drei Prozent erzielen können. Die dominierenden Vertriebskanäle sind mit einem Marktanteil von zusammen über 60 Prozent weiterhin der Lederwarenfachhandel und die Warenhäuser, wenngleich diese Betriebsformen Marktanteilsverluste zu verzeichnen haben.

BBE_Lederwarenmarkt
BBE_Lederwarenmarkt

Wie die Marktforscher von BBE Retail Experts mitteilten, sind Markttreiber im Kernmarkt nach wie vor Damentaschen, die mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von gut acht Prozent den Markt stimulieren konnten. In der erweiterten Branchenbetrachtung kommen Schals und Halstücher sogar auf ein Durchschnittswachstum von mehr als 24 Prozent. Lederwaren und Accessoires werden als Bestandteil des modischen Outfits immer wichtiger und sind vor allem den Kriterien der Außendarstellung bzw. der Inszenierung des Outfits unterworfen, wobei Produkte aus dem Luxus-/Premium-Sortiment eine wichtige Rolle spielen. Modischer Chic ist damit immer weniger eine Preisfrage. Abwechslung und Flexibilität im individuellen Styling sind bei der Kaufmotivation die dominierenden Faktoren.
Lederwaren und Accessoires wandelten sich von langlebigen Gebrauchsgütern mit besonderem Anschaffungscharakter zu Verbrauchsgütern für das aktuelle Outfit. Gleichzeitig wachse die Bedeutung von Marken bis hinunter zum „Preis-Wert-Markt”, dem Preissegment unterhalb der Preismitte, so die Autoren der Studie. Im wertigen Bereich existieren nur wenige deutsche Markenhersteller. Der größte Teil der Nachfrage wird von Importen befriedigt. Die inländische Produktion beträgt weniger als ein Zehntel des Importwertes. Der hohe Offenheitsgrad zeugt vom deutlichen Transitcharakter des deutschen Lederwarenmarktes.
Informationen unter www.marktstudien24.de