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Schuldenkrise drückt Konsumstimmung 27.07.2011

Schuldenkrise drückt Konsumstimmung

Laut der aktuellen GfK-Konsumklimastudie für Juli 2011 musste nach der positiven Entwicklung im vergangenen Monat die Verbraucherstimmung im Juli einen Dämpfer hinnehmen. Sowohl die Konjunktur- wie auch die Einkommenserwartung erleiden Einbußen. Die Anschaffungsneigung verzeichnet lediglich einen marginalen Rückgang. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 5,5 Punkten im Juli für August einen Wert von 5,4 Punkten. 

Nachdem die Konjunkturerwartung im vergangenen Monat noch moderat zulegen konnte, geht sie aktuell wieder zurück. Dabei fällt das Minus mit 5,7 Punkten etwas stärker aus, als das Plus im Vormonat, das 4,2 Punkte betrug. Aktuell weist der Indikator 44,6 Zähler auf und liegt damit knapp 8 Punkte über dem entsprechenden Wert des Vorjahres.
Die ausgiebigen Diskussionen um eine Lösung für Griechenlands Schuldenprobleme sowie die Befürchtung, dass weitere Euro-Länder in eine ähnliche Situation geraten könnten, haben dem ausgeprägten Konjunkturoptimismus der Bundesbürger im Sommer dieses Jahres einen Dämpfer beschert. Allerdings gehen die Deutschen nach wie vor davon aus, dass die Wirtschaft weiter wachsen wird – wenn auch nicht mehr ganz so stark wie bisher. Damit bestätigen die Verbraucher das Meinungsbild der Experten weitgehend. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist in diesem Monat ebenfalls zurückgegangen. Die Unternehmen sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage nicht mehr ganz so zufrieden. Ihre Einschätzung ist aber genauso günstig wie während des Frühjahrs. Wenngleich die Geschäftserwartungen nach unten weisen, sonnt sich die deutsche Wirtschaft noch immer in einem Sommerhoch. So wird für dieses Jahr noch ein Wirtschaftswachstum von mehr als 3 Prozent erwartet. Im Jahr 2012 soll das Bruttosozialprodukt nach den bislang vorliegenden Prognosen um rund 2 Prozent steigen.
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