UMP 3-4 2026

Haftnotizen von der Rolle

Mit den UPM Notes zeigt UPM, wie sich dieses klassische Produkt durch neue Materialien, recyclingfähige Verpackungen und innovative Formate nachhaltiger und funktionaler weiterentwickeln lässt. mehr…

Krise ist das neue Normal

Krise ist das neue Normal

Die Konsumlaune bleibt fragil, Plattformen aus Fernost setzen neue Preisanker. Dr. Kai Hudetz vom IFH Köln erklärt, warum 2026 kein Übergangsjahr wird, sondern ein Stresstest für den Handel. mehr…

Hamelin

Hamelin: Strategie nach der Integration

Die Integration von Pelikan und herlitz hat Hamelin strategisch gestärkt. Gleichzeitig zeigte sich, wie anspruchsvoll die Zusammenführung internationaler Marken sein kann. Mehr im Interview ... mehr…

Bitkom 31.07.2019

Platform-to-Business-Verordnung tritt in Kraft

Am 31. Juli tritt die europäische Platform-to-Business-Verordnung in Kraft. Mit ihr werden unter anderem Transparenzregeln für Plattformen und Suchmaschinen eingeführt. Ab 12. Juli 2020 wird die sogenannte P2B-Verordnung dann in der gesamten EU verpflichtend.

Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin
Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin

Dazu erklärt Bitkom-Geschäftsleiterin Susanne Dehmel: „Digitale Plattformen verändern nahezu jede Branche grundlegend und können unser Leben in vielen Bereichen einfacher machen. Erfolgreiche Plattformen sind fast immer international aufgestellt. Deshalb müssen wir die drängenden regulatorischen Fragen auf EU-Ebene beantworten. Die P2B-Verordnung schafft mehr Sicherheit, weil sie für eine bessere Balance zwischen Plattformen und deren Geschäftskunden sorgt. So können sich Geschäftskunden künftig darauf verlassen, dass Plattformen interne Beschwerdemechanismen einrichten. Damit können Streitigkeiten, etwa über die Platzierung von Produkten oder bei einer Sperre von Angeboten schneller und einfacher beigeleget werden. Die neuen Transparenzregeln sorgen daneben für zusätzliches Vertrauen und vereinheitlichen den Geschäftsverkehr zwischen Plattformen und ihren Geschäftskunden in der EU.

Wir begrüßen den von der EU gewählten Ansatz, über zusätzliche Transparenz und Vereinheitlichungen für harmonisierte Bedingungen auf den Plattformmärkten zu sorgen. Gerade mit Blick auf die Bedeutung von digitalen Plattformen für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft und die enorme Dynamik in diesem Bereich müssen wir uns vor einer Überregulierung hüten. Regulierung sollte immer nur dort eingreifen, wo ein tatsächliches Marktversagen festgestellt wurde. Im Vordergrund muss stets stehen, die europäische Plattformwirtschaft zu stärken und den Aufbau neuer Geschäftsmodelle im Sinne der Kunden zu fördern.“

Digitale Plattformen stehen auch im Mittelpunkt des diesjährigen Digital-Gipfels der Bundesregierung am 28. und 29. Oktober in Dortmund. Alle Informationen rund um digitale Plattformen hat Bitkom online zusammengestellt.
www.bitkom.de