UMP 3-4 2026

Haftnotizen von der Rolle

Mit den UPM Notes zeigt UPM, wie sich dieses klassische Produkt durch neue Materialien, recyclingfähige Verpackungen und innovative Formate nachhaltiger und funktionaler weiterentwickeln lässt. mehr…

Krise ist das neue Normal

Krise ist das neue Normal

Die Konsumlaune bleibt fragil, Plattformen aus Fernost setzen neue Preisanker. Dr. Kai Hudetz vom IFH Köln erklärt, warum 2026 kein Übergangsjahr wird, sondern ein Stresstest für den Handel. mehr…

Utax

UTAX: IT-Sicherheit beim Drucken und Scannen

Drucker und MFP sind oft blinde Flecken der IT-Sicherheit, obwohl sie sensible Daten verarbeiten; mit NIS-2 wächst der Druck, weshalb UTAX seine Systeme ab Werk umfassend absichert und erweitert. mehr…

Hamelin

Hamelin: Strategie nach der Integration

Die Integration von Pelikan und herlitz hat Hamelin strategisch gestärkt. Gleichzeitig zeigte sich, wie anspruchsvoll die Zusammenführung internationaler Marken sein kann. Mehr im Interview ... mehr…

Bitkom 04.03.2025

Sechs von zehn Internetnutzern Opfer von Cyberkriminalität

Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt: Cyberkriminalität bleibt eine massive Bedrohung. 61 Prozent der deutschen Internetnutzer wurden in den letzten 12 Monaten Opfer von Online-Betrug, Phishing oder Schadsoftware. Die Dunkelziffer bleibt hoch.

Die Mehrheit der Internetnutzer in Deutschland war im vergangenen Jahr von Cyberkriminalität betroffen. Laut einer aktuellen, repräsentativen Bitkom-Studie unter 1.021 Befragten haben 61 Prozent in den letzten 12 Monaten entsprechende Erfahrungen gemacht. Vor einem Jahr waren es noch 67 Prozent, vor zwei Jahren sogar 75 Prozent. Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst kommentiert: “Die Bedrohungslage im Internet verschärft sich, doch die leicht rückläufigen Zahlen zeigen, dass Nutzer aufmerksamer sind und sich besser schützen. Dennoch wird weiterhin eine deutliche Mehrheit der Deutschen Opfer von Cyberkriminellen.”

Besonders verbreitet sind Betrugsfälle beim Online-Shopping, die 36 Prozent der Betroffenen erlebt haben. 30 Prozent fielen Phishing-Angriffen zum Opfer, bei denen Kriminelle per Mail, Kurznachricht oder Telefon sensible Daten erschlichen. 24 Prozent hatten mit Schadsoftware wie Viren auf ihren Geräten zu kämpfen. Weitere Delikte sind das Ausspionieren von Zugangsdaten (9 Prozent), Betrug beim Online-Verkauf (6 Prozent) sowie Identitätsdiebstahl und Missbrauch von Konto- oder Kreditkartendaten (jeweils 5 Prozent). Neuere Bedrohungen wie Deepfakes (3 Prozent) oder der sogenannte Quishing-Betrug mit manipulierten QR-Codes (2 Prozent) gewinnen ebenfalls an Bedeutung.

Der durchschnittliche finanzielle Schaden pro Opfer lag bei 219 Euro. Dennoch erstattete nur etwa ein Viertel (26 Prozent) der Betroffenen Anzeige bei der Polizei. Viele wendeten sich stattdessen an Unternehmen, deren Plattformen missbraucht wurden, oder informierten ihr privates Umfeld. 39 Prozent änderten als Reaktion auf die Vorfälle ihre Passwörter und andere Sicherheitsinformationen.

Bitkom-Präsident Wintergerst fordert eine bessere Ausstattung der Behörden, um Cyberkriminalität wirksam bekämpfen zu können. “Wir müssen unsere Anstrengungen für Cybersicherheit erhöhen, im Privaten und in Unternehmen.”
bitkom.org

Bilder