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Acco Brands 29.12.2025

Übernahme stärkt Geschäft mit Enterprise-Headsets

Acco Brands übernimmt den Audio-Spezialisten Epos vom dänischen Hörgerätehersteller Demant. Mit dem Zukauf erweitert der Anbieter sein Zubehörportfolio gezielt um professionelle Headset-Lösungen für den Unternehmenseinsatz.

Tom Tedford, President and Chief Executive Officer of Acco Brands Corporation.
Tom Tedford, President and Chief Executive Officer of Acco Brands Corporation.© Foto: Acco Brands Corporation.

Acco Brands Corporation hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Epos unterzeichnet. Verkäufer ist der dänische Hörgeräte- und Audiokonzern Demant A/S. Der Abschluss der Transaktion wird für Januar 2026 erwartet und steht unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen.

Epos mit Sitz in Kopenhagen entwickelt kabelgebundene und kabellose Premium-Headsets sowie Audiolösungen für den professionellen Einsatz. Das Portfolio basiert auf jahrzehntelanger Forschung im Bereich Psychoakustik und ist darauf ausgelegt, Hörermüdung zu reduzieren, Sprachverständlichkeit zu verbessern und die kognitive Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Ein zentraler Wettbewerbsvorteil liegt in den Zertifizierungen für alle gängigen Unified-Communications-Plattformen.

Mit der Übernahme erweitert Acco Brands insbesondere das bestehende Zubehörgeschäft rund um die Marke Kensington. Der Markt für hochwertige Enterprise-Headsets wird vom Unternehmen auf rund 1,7 Milliarden US-Dollar geschätzt. „Diese Transaktion passt zu unserer Strategie, in Märkte mit besseren Wachstumsperspektiven zu investieren“, betont Tom Tedford, President und CEO von Acco Brands. Ziel sei es, Unternehmenskunden künftig ein vollständigeres Angebot an Technologie- und Arbeitsplatzlösungen bereitzustellen.

Auch auf Seiten von Epos sieht man Vorteile. „Acco Brands erkennt den Wert und die Eigenständigkeit von Epos. Ich sehe starke Synergien und neue Chancen, unser gemeinsames Geschäft weiterzuentwickeln“, erklärt Jeppe Dalberg-Larsen, President von Epos.

Epos erzielt einen Jahresumsatz von rund 80 Millionen US-Dollar. Durch die Zusammenführung mit dem Kensington-Geschäft rechnet Acco Brands mit Effizienzgewinnen, höherer Vertriebseffektivität und Kostensynergien zwischen 10 und 15 Millionen US-Dollar, die innerhalb von zwei Jahren realisiert werden sollen. Für 2026 wird ein leicht positiver Ergebniseffekt erwartet. Restrukturierungskosten sind mit rund 7 Millionen US-Dollar eingeplant.

Der Kaufpreis beträgt 11,7 Millionen US-Dollar und umfasst bis zu 3,5 Millionen US-Dollar an aufgeschobenen Zahlungen. Finanziert wird die Akquisition aus vorhandenen liquiden Mitteln.
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