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Handelsverband Deutschland 26.03.2026

Ostergeschäft schwächer als im Vorjahr

Der Einzelhandel erwartet zu Ostern 2026 einen Umsatzrückgang. Mit 2,1 Milliarden Euro liegt das Niveau laut HDE um 6,5 Prozent unter dem Vorjahr. Die Konsumstimmung bleibt verhalten.

Für das Ostergeschäft 2026 prognostiziert der Handelsverband Deutschland (HDE) einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Grundlage ist eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 500 Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Rund 40 Prozent der Befragten planen, zum Osterfest Geld auszugeben. Pro Kopf werden dabei durchschnittlich 38 Euro erwartet. Ostern bleibt damit nach Weihnachten der zweitwichtigste feiertagsbezogene Konsumanlass im Einzelhandel.

„Ostern ist ein wichtiger Umsatzimpuls im Einzelhandel. Anlassbezogene Ware ist zu dieser Zeit stark gefragt, besonders beliebt sind bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern dabei Lebensmittel“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Lebensmittel stehen bei den geplanten Ausgaben klar im Vordergrund. Mehr als 86 Prozent der Befragten wollen entsprechende Produkte verschenken. Auch Dekorationsartikel erreichen mit rund 61,9 Prozent eine hohe Nachfrage. Spielwaren mit 45,9 Prozent sowie Blumen mit 44,7 Prozent zählen ebenfalls zu den gefragten Warengruppen.

Die insgesamt verhaltene Entwicklung wird durch die wirtschaftliche Lage geprägt. „Aufgrund der anhaltend angespannten wirtschaftlichen und politischen Lage ist die Konsumlaune der Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin verhalten. Viele Händlerinnen und Händler hoffen daher, dass das Ostergeschäft die Konsumstimmung wieder etwas ankurbeln kann“, so Stefan Genth.

Die Umfrage wurde im Auftrag des HDE vom IFH Köln durchgeführt.
einzelhandel.de