Haftnotizen von der Rolle
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Wednesday, 8. April 2026
Assmann Büromöbel 02.04.2026
Assmann Büromöbel stellt als erster Hersteller im Markt vollständig auf eine Recyclingkante um. Gemeinsam mit Rehau reduziert der Büromöbelspezialist damit jährlich rund 130 Tonnen CO₂, ohne Abstriche bei Qualität, Haptik und Nullfugen-Optik.

Mit einem weiteren Baustein seiner Nachhaltigkeitsstrategie setzt Assmann ein deutliches Signal in Richtung Kreislaufwirtschaft. Das Familienunternehmen hat als erster Hersteller im Markt seine gesamte Produktion auf die REHAU Eco-Kante umgestellt. Das neue Material besteht zu 50 Prozent aus recycelten Bestandteilen, die als Produktionsreste bereits im Fertigungsprozess anfallen. Nach Unternehmensangaben lassen sich dadurch künftig rund 130 Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen.
Für Dr. Julia Koch ist die Umstellung weit mehr als ein technischer Materialwechsel. „Für uns ist das Projekt weit mehr als lediglich ein Materialwechsel. Die Eco-Kante steht für unser ganzheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette und dafür, wie gemeinsame Verantwortung und exzellente Zusammenarbeit spürbare Wirkung für Umwelt und Qualität entfalten können“, erklärt sie. „Wir reduzieren nicht nur Emissionen, sondern schließen Materialkreisläufe.“
Entscheidend für die vollständige Umstellung war die enge Zusammenarbeit mit dem langjährigen Partner Rehau. Nach aktuellem Stand gelten 50 Prozent postindustrielle Rezyklate als das Maximum, das bei gleichbleibend hohem Qualitätsniveau realisierbar ist. Schreibtische, Container und Stauraumlösungen behalten damit ihre hochwertige Haptik, die bewährte Nullfugen-Optik sowie Farb- und Oberflächenstabilität. Für den Fachhandel ist das ein wichtiges Argument, weil Nachhaltigkeit hier ohne Kompromisse bei Design und Langlebigkeit umgesetzt wird.
Für zusätzliche Transparenz sorgen Environmental Product Declarations für alle eingesetzten Kantenmaterialien. Im Vergleich zur bisherigen Polypropylen-Kante reduziert die Eco-Kante den CO₂-Ausstoß um rund 27 Prozent, gegenüber klassischen ABS-Kanten sogar um 67 Prozent. In Verbindung mit Spanplatten, die bereits einen Recyclinganteil von 80 Prozent aufweisen, baut Assmann damit seinen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz konsequent aus.
Die Entwicklung ist damit noch nicht abgeschlossen. Gemeinsam verfolgen Assmann und Rehau das Ziel, künftig eine Recyclingkante einzusetzen, die vollständig aus eigenen Produktionsresten besteht. Die technische Machbarkeit für diesen nächsten Schritt ist laut Unternehmen bereits gegeben, erste Anwendungen werden derzeit für die Serienfertigung vorbereitet. Voraussetzung bleibt allerdings, dass auch die 100-Prozent-Lösung den Premiumanspruch an Qualität und Verarbeitung erfüllt.
Parallel dazu bereitet Assmann die Integration des Rücknahmeprogramms Rehau ReTurn vor. Produktionsreste sollen dabei sortenrein zurückgeführt und wieder zu neuem Kantenmaterial verarbeitet werden. Allein dadurch könnten künftig rund fünf Tonnen Restmüll pro Jahr eingespart werden.
Dass das Unternehmen bei der Kantenverarbeitung früh technologische Maßstäbe gesetzt hat, zeigt ein Blick zurück. Bereits 2012 gehörte Assmann zu den frühen Anwendern der Laserkanten-Technologie, um die heute etablierte Nullfugenqualität zu realisieren. Dieser Qualitätsstandard bleibt auch mit dem neuen Material unverändert erhalten.
Karla Aßmann ordnet den Schritt entsprechend strategisch ein. „Der Weg von der klassischen PP-Kante, über die laserverarbeitbare Kante bis hin zur Eco-Kante zeigt eines ganz klar. Nachhaltigkeit ist bei uns die logische Weiterentwicklung unseres Qualitäts- und Designverständnisses.“
assmann.de