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Unternehmen und Profile 05.05.2010

Herma: Schwarze Zahlen trotz Rezession

Der Selbstklebespezialist Herma hat auch im Krisenjahr 2009 schwarze Zahlen geschrieben. Der Umsatz in der Gruppe sank wie erwartet zwar leicht um 2,4 Prozent auf 197,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 202,8), doch dank Verbesserungen in Fertigung, Organisation und Logistik blieb das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit auf Vorjahresniveau.

Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner
Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner

Gleichzeitig gelang es Herma trotz der weltweiten Rezession, bei Haftmaterial und bei A4-Etiketten für PC-Drucker Marktanteile zu gewinnen. „Diese stabilen Zahlen verbergen allerdings einen äußerst turbulenten Jahresverlauf”, sagte Geschäftsführer Sven Schneller. „Hinter uns liegen zwei Halbjahre, die unterschiedlicher kaum sein konnten.” So steigerte HERMA den Umsatz im zweiten Halbjahr 2009 zwar um 5,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Doch durch die massiven, marktbedingten Umsatzeinbrüche in den Monaten Januar und Februar 2009 lagen wir zum Ende des ersten Halbjahrs um fast zehn Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Das war trotz größter Anstrengungen im weiteren Jahresverlauf nicht mehr aufzuholen.”
Der Umsatz mit Büro-, Consumer- und Industrieetiketten brach konjunkturbedingt ein. Das Minus von 12,1 Prozent auf jetzt 69,1 Mio. Euro (im Vj.: 78,7 Mio. Euro) entsprach ungefähr dem marktweiten Rückgang bei Office- und Consumer-Produkten in Deutschland. Im Stammgeschäft mit A4-Etiketten für PC-Drucker konnte das Unternehmen jedoch leichten Zuwachs erzielen. „Vor dem Hintergrund der rückläufigen Marktentwicklung bedeutete das eine Steigerung des Marktanteils in einem äußerst hart umkämpften Produktsegment”, betonte Schneller.
Informationen unter www.herma.de