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Öko-Test: Wachsmalstifte Schummel mit Bienenwachs 27.01.2012

Wachsmalstifte im Test

Etliche Wachsmalstifte stecken
voller Schadstoffe und sind damit nicht das richtige Malwerkzeug für Kinder.
Außerdem steckt oft weniger Bienenwachs in den Stiften, als die Verpackung den Anschein
erweckt. Darauf macht das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-Test aufmerksam,
das 16 verschiedene Marken für die aktuelle Ausgabe ins Labor geschickt hat.  

Manche Hersteller betreiben nach Ansicht der Zeitschrift einen Etikettenschwindel. Denn sie erwecken den Eindruck, dass bei den Stiften das teure Bienenwachs verarbeitet wurde. Doch diese Naturzutat stecke nur in kleinsten Mengen im Produkt, stattdessen werde das billigere Wachs aus Erdöl verwendet.  

Außerdem sei die Liste der bedenklichen und problematischen Inhaltsstoffe lang: In zwei Produkten wurde beispielsweise Anilin analysiert, das in Verdacht steht, Krebs zu erregen. In sieben Produkten stecken erhöhte bzw. stark erhöhte Mengen an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), von denen einige krebserregend sind. In einer Marke entdeckte das Labor das nervengiftige Schwermetall Blei, das sich beim Malen im Schweiß der Kinderhände lösen kann.  

Es gebe aber auch Hersteller, so das Magazin, die empfehlenswerte Produkte anbieten. Immerhin zwei Marken erhalten das Testsiegel „sehr gut” und drei weitere sind „gut”.  Das Öko-Test-Magazin Februar ist seit dem 27. Januar im Zeitschriftenhandel erhältlich. Weiter Informationen www.oektotest.de