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EHI 19.05.2026

Center setzen auf Mischnutzung

Die Zahl der Shopping-Center in Deutschland bleibt stabil, die Gesamtfläche wächst dennoch weiter. Neue Nutzungskonzepte, Revitalisierungen und innerstädtische Standorte prägen laut aktuellem EHI Shopping-Center Report 2026 die Entwicklung des Marktes.

© Quelle: EHI

Die deutsche Shopping-Center-Landschaft befindet sich weiter im Wandel. Das zeigt der aktuelle EHI Shopping-Center Report 2026. Mit dem Westfield Hamburg-Überseequartier und dem Drewespark in Wismar wurden zwei neue Center in die EHI-Datenbank aufgenommen. Gleichzeitig fielen zwei Objekte aus der Statistik, da sie die festgelegten Kriterien, darunter eine Mindestgröße von 10.000 Quadratmetern Retail-Mietfläche, nicht mehr erfüllen.

Damit bleibt die Zahl der Shopping-Center in Deutschland zum zweiten Mal in Folge stabil bei 506 Anlagen. Dennoch wächst die Gesamtfläche aller Center. Sie steigt unter anderem durch das neue Hamburger Überseequartier um drei Prozent auf 17,2 Millionen Quadratmeter. Die Retail-Mietfläche legt leicht um 0,3 Prozent auf 13,1 Millionen Quadratmeter zu.

„Die Gesamtfläche der Shopping-Center ist leicht gestiegen und immer mehr Center arbeiten an einem Gesamtkonzept, das über die reine Retail-Funktion hinausgeht. Mischnutzungen mit Freizeitangeboten, Gesundheitsversorgung oder beispielsweise Büros gehören in vielen Centern schon lange zum Nutzungsmix, Tendenz steigend“, erklärt Lena Knopf, Leiterin des Forschungsbereichs Immobilien & Expansion.

Ein zentrales Thema bleibt die Modernisierung bestehender Standorte. Wie bereits im Vorjahr befinden sich 38 Shopping-Center in laufenden oder geplanten Revitalisierungsmaßnahmen. Viele Betreiber setzen dabei auf eine stärkere Diversifizierung der Nutzungskonzepte. Handelsflächen werden teilweise reduziert, um Raum für Gastronomie, Freizeitangebote, Gesundheitsdienstleistungen oder Büroflächen zu schaffen. Gleichzeitig investieren einige Standorte weiterhin gezielt in den Ausbau ihrer Retail-Flächen. Als Beispiel nennt der Report den Strelapark in Stralsund, der rund 20 neue Geschäfte auf zusätzlichen 6.000 Quadratmetern integriert.

Besonders gefragt bleiben innerstädtische Lagen. Laut EHI befinden sich inzwischen 46 Prozent aller Shopping-Center in Innenstädten, 39 Prozent in Stadtteilen und nur noch 15 Prozent auf der grünen Wiese. Auch bei den Neueröffnungen der vergangenen zehn Jahre zeigt sich diese Entwicklung deutlich. Von insgesamt 36 neuen Centern zwischen 2015 und 2025 entstanden 21 in Innenstädten und 14 in Stadtteilen. Lediglich ein Projekt wurde außerhalb urbaner Strukturen realisiert.

Bei den größten Mietern dominieren weiterhin filialstarke Handelsunternehmen. Deichmann führt mit 288 Geschäften unverändert das Ranking an, gefolgt von Ernsting’s Family mit 261 Standorten und dm-drogerie markt mit 237 Filialen. Während einige Händler ihre Präsenz ausbauen, reduzieren andere ihr Filialnetz in Shopping-Centern. Zu den Gewinnern zählen unter anderem Nanu-Nana, Only, Woolworth, Rituals und Douglas. Rückläufig entwickeln sich dagegen Vodafone, Hunkemöller, Frisör Klier und H&M.
ehi.org

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