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Tuesday, 27. October 2026
Streit Gruppe 26.10.2026
Bei der 4. Ausgabe von Streit@Work in Gengenbach stand die Frage im Mittelpunkt, wie intelligente Robotik den Arbeitsalltag verändern kann. 170 Besucher erlebten Fachvorträge, Praxisbeispiele und den humanoiden Roboter 4NE-1 von NEURA Robotics bei einer Live-Demonstration am 22. Oktober 2026.

Mit 170 Teilnehmern verzeichnete die Streit Gruppe bei ihrer Veranstaltungsreihe Streit@Work einen neuen Besucherrekord. Unter dem Motto „Physical AI & Humanoide Robotik im Einsatz“ beschäftigten sich Unternehmer und Entscheider mit den Möglichkeiten intelligenter Robotersysteme in Unternehmen. Im Mittelpunkt standen Anwendungen in Produktion, Logistik und Büro.
Marc Fuchs, Geschäftsführer der Streit Gruppe, erläuterte, wie sich das Unternehmen selbst mit künstlicher Intelligenz und Automatisierung beschäftigt. Autonome Reinigungsroboter gehören bereits zum Lösungsportfolio. Im Kundenservice kommt die KI-Anwendung TABEA zum Einsatz. Damit will Streit eigene Erfahrungen sammeln und zugleich Kunden bei der Einführung neuer Technologien unterstützen.
Vom Industrieroboter zum lernfähigen System
Welche Möglichkeiten humanoide Roboter künftig bieten, erläuterten Mathias Stach und Prof. Dr. Yulia Sandamirskaya von AURONIQ Robotics. Sie zeigten die Unterschiede zwischen klassischen Industrierobotern und kognitiven Systemen, die ihre Umgebung wahrnehmen und mithilfe künstlicher Intelligenz auf wechselnde Situationen reagieren können.
Stach betonte die Bedeutung des europäischen Industrie- und Prozesswissens für die Entwicklung solcher Systeme. Unternehmen verfügten durch ihre Erfahrungen in Fertigung und Logistik über wertvolle Grundlagen, um lernfähige Roboter für konkrete Aufgaben zu trainieren.
Humanoider Roboter im direkten Austausch
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Live-Demonstration des humanoiden Roboters 4NE-1 von NEURA Robotics. Das System beantwortete Fragen aus dem Publikum und vermittelte einen Eindruck davon, wie Roboter künftig bei wiederkehrenden oder körperlich belastenden Tätigkeiten eingesetzt werden könnten.
Bei Führungen durch die Arbeits- und Logistikwelt in Gengenbach konnten die Teilnehmer außerdem die automatisierte AutoStore-Anlage besichtigen. Sie zeigt, wie robotergestützte Prozesse bereits heute in der Warenlogistik eingesetzt werden.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass sich der Einsatz künstlicher Intelligenz zunehmend von rein digitalen Anwendungen auf physische Arbeitsprozesse erweitert. Für Unternehmen ergeben sich damit neue Möglichkeiten, Beschäftigte zu entlasten und Abläufe zu automatisieren.
streit.de