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TrendSet 15.07.2026

Sommermesse behauptet sich in schwierigem Marktumfeld

Trotz schwacher Konjunktur und spürbarer Kaufzurückhaltung zieht die TrendSet Sommer 2026 eine insgesamt positive Bilanz. Vor allem der stationäre Handel nutzte die Messe, um Sortimente für Herbst, Winter und das Weihnachtsgeschäft zusammenzustellen.

Die TrendSet Sommer 2026 brachte vom 11. bis 13. Juli mehr als 1.700 Marken und Kollektionen aus rund 40 Ländern nach München.
Die TrendSet Sommer 2026 brachte vom 11. bis 13. Juli mehr als 1.700 Marken und Kollektionen aus rund 40 Ländern nach München.© Foto:TrendSet

Mit über 1.700 Marken und Kollektionen aus rund 40 Ländern, sechs Themenwelten und zwei Topic Areas auf rund 60.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist die TrendSet Sommer 2026 vom 11. bis 13. Juli in München in die Ordersaison für Herbst/Winter 2026/27 gestartet. Die Messe war erneut die erste und größte Interiors & Lifestyle-Messe im Sommer in Deutschland und präsentierte Neuheiten für die Bereiche Wohnen, Essen, Freizeit und Schenken.

Die Aussteller zeigten sich insgesamt zufrieden mit dem Messeverlauf. Gleichzeitig machte sich die Konsumzurückhaltung in Deutschland und den angrenzenden Auslandsmärkten bemerkbar. Auch die Vororder für die Frühjahrsware fiel zurückhaltender aus.

„Durch den starken Montag mit hohen Besucherzahlen und guter Order wurde der erste, eher verhaltene Messetag wieder ausgeglichen. Am Samstag kam generell viel zusammen. Neben der ohnehin schwächelnden Konjunktur hat auch die Hitze viele eher an die Badeseen als zur Messe gelockt. Hinzu kam, dass die K-Popband BTS ihre einzigen zwei Deutschlandkonzerte am Wochenende in der ausverkauften Allianz Arena spielte. Was zur Folge hatte, dass normale Münchner Hotelzimmerpreise auf bis zu 800 Euro pro Nacht hochschossen“, erklärt TrendSet-Geschäftsführerin Tatjana Pannier.

Dennoch habe die Messe ihre Erwartungen erfüllt. Positiv entwickelte sich insbesondere der Anteil der Fachbesucher aus Österreich, der Schweiz und Südtirol. Viele Händler nutzten die TrendSet, um ihre Herbst-, Winter- und Weihnachtssortimente zu ordern. Dabei zeigte sich, dass der stationäre Handel verstärkt auf Cross-Selling, Concept Stores und kuratierte Sortimente setzt.

Mit den sechs Themenwelten Home & Giving, Garden & Outdoor, Decoration & Handicraft, Kids & Family, Dining & Gourmet sowie Fashion & Jewelry bildet die TrendSet gemeinsam mit den Topic Areas TrendSet Newcomer und TrendSet Bijoutex das vollständige Sortiment moderner Lifestyle-Stores ab.

„Die TrendSet feiert und präsentiert seit jeher Design, Qualität, Trends und vor allem Vielfalt. Diese Vielfalt zeigt unser neues Sortimentskonzept mit den sechs Themenwelten. So können unsere Fachbesucher neue Produkte nicht nur nach Sortiment, sondern auch übergreifend in Richtung neuer Store-Konzepte finden“, erklärt Tatjana Pannier.

Mit Blick auf die TrendSet Winter 2027 kündigt die Messe aufgrund der parallel stattfindenden BAU einen Termin Ende Februar an. Um Aussteller und Fachbesucher zu unterstützen, sollen unter anderem die Plattform TRENDSET365 sowie die Social-Media-Aktivitäten weiter ausgebaut werden.

Erstmals präsentierte sich zudem die Faire Straße mit zehn kuratierten Marken aus den Bereichen Wohnaccessoires, Food, Beauty, Kinder und Schreibwaren. Die Kooperation mit dem B2B-Marktplatz Faire wurde von Ausstellern und Besuchern positiv aufgenommen.
trendset.de